Schnell Orientierung finden

Häufig gestellte Fragen

Hier findet ihr Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unser Ponyreiten, Reittherapie und Kindergeburtstage in Renningen.

Was diese Seite im ersten Schritt klärt

Vor dem ersten Besuch

Alter, Kleidung, Wetter und Ablauf sind hier schneller geklärt als über fünf verstreute Unterseiten.

Für konkrete Planung

Wenn es schon um Termin, Preise oder Geburtstagsfragen geht, findet ihr hier die typischen Vorab-Antworten.

Für besondere Fragen

Gerade bei Reittherapie oder Unsicherheit hilft die FAQ beim Einordnen, bevor ihr direkt schreibt.

Fragen und Antworten

Ab welchem Alter können Kinder bei euch teilnehmen?

Mit ca. 3 Jahren geht’s los - dann sind die Kleinen gerade groß genug für unsere geführte Pony-Zeit (dabei ist ein Erwachsener als Bezugsperson dabei). Unsere pädagogischen Ferienkurse sind für 5- bis 12-Jährige konzipiert. Für therapeutische Einheiten gibt es keine starre Altersgrenze, da schauen wir individuell, was passt. Unsere Pony-Erlebnistage (beliebt als Kindergeburtstag) eignen sich je nach Paket ungefähr für 3- bis 10-Jährige.

Muss mein Kind schon Erfahrung mit Ponys haben?

Überhaupt nicht! Unsere pädagogischen Programme sind für Einsteiger konzipiert. Wir führen die Kinder Schritt für Schritt an die Tiere heran. Es geht uns vor allem um die Begegnung mit dem Tier, Lernerfahrung und Förderung - nicht um perfekte Dressur. Die Ponys zeigen den Kindern manchmal auch, dass sie die wahren Chefs sind - genau diese Momente sind oft die lehrreichsten!

Warum dürfen Kinder nicht zu den Ponys rennen?

Pferde sind Fluchttiere und haben ein ganz anderes Sichtfeld als wir. Wenn Kinder begeistert auf sie zurennen, können sie sich erschrecken. Deshalb lernen die Kinder bei uns von Anfang an: Wir gehen langsam und ruhig auf die Ponys zu. Das gibt auch schüchternen Kindern die Sicherheit, die sie brauchen, um in ihrem eigenen Tempo Kontakt aufzunehmen.

Was soll mein Kind anziehen? Brauchen wir spezielle Ausrüstung?

Dresscode: „Darf dreckig werden!“ Wichtig sind feste, geschlossene Schuhe (bitte keine Sandalen oder Crocs. Pferdehuf trifft Zeh ist kein Spaß). Eine lange Hose schützt die Beine beim Reiten (Jeans, Leggings oder Jogginghose sind super). Ein Helm ist Pflicht. Wir haben Reithelme und Sicherheitswesten in begrenzter Anzahl vor Ort – falls vorhanden, bringt bitte euren eigenen (Fahrrad-)Helm mit. Ansonsten braucht ihr keine Spezialausrüstung.

Was ist, wenn es regnet? Fallen dann alle Pläne ins Wasser?

Nö! Wir sind doch nicht aus Zucker (und die Ponys auch nicht). Wir haben einen überdachten Putzplatz und gemütliche Bereiche im Stall, wo wir auch bei Regen viele Aktivitäten durchführen können. Bei leichtem Nieselregen reiten wir trotzdem. Mit der richtigen Kleidung ist das kein Problem. Nur bei Weltuntergangswetter (Sturm, Gewitter oder sintflutartigem Regen) müssen wir das Programm anpassen. Sicherheit geht vor. Dann machen wir einfach mehr Bodenarbeit, Theorie oder Stallkunde. Spannend ist es immer!

Wie melde ich mein Kind an oder buche einen Termin?

Am besten über unser Kontaktformular, per E-Mail oder Telefon. Für Ponyreiten und Kindergeburtstag ist der Betreff dort direkt vorauswählbar. Wir sind zwar viel im Stall unterwegs, melden uns aber so schnell wie möglich zurück! Wir klären dann gemeinsam alle Details und senden bei Bedarf ein Anmeldeformular. Kleiner Tipp: Besonders für Pony-Erlebnistage (Kindergeburtstage) und Ferienkurse empfehlen wir eine frühzeitige Anfrage, da diese schnell ausgebucht sind.

Kommt man auch aus Stuttgart, Leonberg oder Böblingen gut zu euch?

Ja. Der Ponyhof liegt in Renningen und wird regelmäßig auch von Familien aus Leonberg, Böblingen, Sindelfingen, Magstadt und Stuttgart angefragt, weil die Anfahrt für einen besonderen Ponytermin gut machbar ist.

Welche Seite passt am besten, wenn wir aus Stuttgart oder Böblingen kommen?

Wenn ihr einen Pony-Kindergeburtstag plant, ist unsere zentrale Seite Kindergeburtstag in Renningen der beste Einstieg. Dort findet ihr Pakete, Preise, Ablauf und Hinweise zur Anfahrt aus Stuttgart, Böblingen und der Umgebung.

Was kosten eure pädagogischen Angebote?

Das hängt vom Programm ab - eine geführte Pony-Zeit (25 €) kostet weniger als ein ganzer Pony-Erlebnistag für Gruppen (ab 140 €). Wir versuchen, faire Preise anzubieten, die unsere Kosten decken (Ponys sind nämlich richtige kleine Fressmaschinen). Fragt uns einfach nach den aktuellen Preisen für euer Wunschangebot, dann nennen wir euch die genauen Zahlen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Reittherapie?

Wichtig vorab: Wir können keine Kostenübernahme durch Krankenkassen, Jugendamt, Sozialamt oder andere Träger garantieren. Die Bewilligung ist immer eine Einzelfallentscheidung der jeweiligen Stelle.
In den meisten Fällen übernehmen gesetzliche Kassen die Kosten leider nicht direkt. Unter bestimmten Umständen gibt es aber Möglichkeiten für Zuschüsse:

  • Pflegegrade: Verhinderungspflege (§39 SGB XI) oder Entlastungsbetrag (§45b SGB XI) - Jugendamt: Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII bei seelischer Behinderung - Krankenkassen: Einzelfallprüfung bei bestimmten Indikationen - Stiftungen: Verschiedene Fördermöglichkeiten
    Unsere Empfehlung: Klärt die Kostenübernahme bitte vor Therapiebeginn direkt mit eurem zuständigen Träger. Wir unterstützen euch gerne mit Bescheinigungen und detaillierten Rechnungen für eure Anträge.

Wie kann ich meine Daten löschen lassen?

Kein Problem! Schickt uns einfach eine Nachricht mit eurem Löschungswunsch, wir kümmern uns prompt darum und entfernen eure Daten schneller als Pony Napoleon einen ungesicherten Futtersack leert. Versprochen!

Kann ich Gutscheine für eure pädagogischen Angebote bekommen?

Aber natürlich! Gutscheine sind super Geschenke - viel besser als der dritte Schlafanzug. Wir stellen schöne Wert- oder Erlebnisgutscheine aus, ob für eine geführte Pony-Zeit, einen Ferienkurs oder einen bestimmten Geldbetrag. Perfekt als Geschenk zu besonderen Anlässen oder als Überraschung zwischendurch.

Wie lange dauert eine Reittherapie-Einheit?

Eine Einheit dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten. Wie viel aktive Zeit auf dem Pony sinnvoll ist, entscheiden wir individuell: je nach Ziel, Tagesform und dem, was das Kind an dem Tag gut tragen kann. Die restliche Zeit nutzen wir für ruhiges Ankommen, Vor- und Nachbereitung.

Gibt's eine Möglichkeit zum Schnuppern, bevor wir uns festlegen?

Klar! Wir bieten regelmäßig Schnupperstunden oder Schnuppertage an. So könnt ihr und euer Kind erstmal austesten, ob die Chemie mit unseren Vierbeinern und uns stimmt. Es ist uns wichtig, dass sich alle wohlfühlen, inklusive unserer Ponys. Die haben nämlich auch mal einen schlechten Tag und keine Lust auf Fremde (genau wie wir Menschen manchmal), und das respektieren wir.

Wie stellt ihr die Sicherheit sicher?

Sicherheit steht bei uns an erster Stelle! Unsere Ponys sind gut ausgebildet und Kinderprofis. Wer bockt oder beißt, kommt nicht in unser Team (gilt für Ponys UND Menschen!). Die Kinder tragen immer Helme, wir passen die Gruppengröße an, und es ist immer eine fachkundige Person dabei. Wir überlegen vor jeder Aktivität: Ist das sicher? Kann etwas passieren? Und trotzdem: Pferde sind Lebewesen und keine Maschinen, deshalb bleiben wir immer aufmerksam.

Was mache ich, wenn sich das Pony beim Spaziergang am Gras "festbeißt"?

Das ist der Klassiker! Ponys sind kleine Fressmaschinen und Gras ist für sie wie Magnetismus. Wenn sie erst mal den Kopf unten haben, braucht es Technik statt Kraft. Wir zeigen euch (und den Kindern) genau den richtigen „Pony-Move“, wie man sie sanft, aber bestimmt wieder vom Buffet wegbekommt. Das gehört zum echten Pony-Abenteuer einfach dazu!

Mein Kind will am Ende gar nicht mehr gehen – ist das normal?

Absolut! Das eigentliche „Problem“ bei uns ist fast nie, dass Kinder keine Lust haben anzufangen – sondern eher, dass der Abschied am Ende zum kleinen Drama wird, weil sie den Hof und ihr Pony am liebsten mit nach Hause nehmen würden. Stellt euch also darauf ein: Der Abschied braucht manchmal genau so viel Zeit wie die Begrüßung.

Kann ich mir den Hof vorher mal anschauen?

Nach Terminabsprache gerne. Unsere Angebote finden auf dem Reitstall von Martin Kindler statt; wir sind dort mit unseren Ponys eingemietet und halten uns an die Regeln des Hofes. Bei einem Kennenlernen zeigen wir euch unsere Ponys, den Bereich, in dem wir arbeiten, und beantworten eure Fragen. Bitte füttert nichts eigenständig, auch wenn ein Pony noch so überzeugend hungrig aussieht. Wenn Füttern gerade passt, machen wir das gemeinsam und zeigen den Kindern, wie es sicher geht.

Dürfen Kinder Pferde am Hof füttern oder streicheln?

Bitte nicht eigenständig. Unsere Ponys dürfen Kinder nach Anleitung füttern oder streicheln, wenn es für das jeweilige Pony und die Situation passt. Auf dem Hof stehen aber auch Pferde, die nicht zu unserem Angebot gehören. Diese fremden Pferde bitte nicht füttern, nicht streicheln und nicht über den Zaun anfassen. Nicht jedes Pferd ist Kindertrubel gewohnt, und außerdem gelten die Regeln der jeweiligen Besitzer.

Wie kann ich bezahlen?

Am liebsten bar – direkt vor Ort, unkompliziert und fertig. Reittherapie-Termine und größere Buchungen rechnen wir nach Absprache per Überweisung ab. Andere Zahlungsarten bieten wir derzeit nicht verbindlich an.

Gibt's Parkplätze bei euch?

Ja, aber bitte nicht unten in den Hof fahren. Für Ponyreiten, Reittherapie, Ferienkurse und Geburtstagsgäste parkt ihr oben am Hof gegenüber der Gaststätte Hippocampus und lauft von dort zu Fuß in den Hof. Die Außenrum-Route ist nur für ein Aufbauauto der Geburtstagsfamilie gedacht, wenn Deko, Tischsachen oder Essen ausgeladen werden - und nur nach Absprache. Sie ist kein Bring- oder Abholweg für Ponyreiten, Ferienkurse, Reittherapie oder Geburtstagsgäste.

Was passiert, wenn mein Kind krank wird?

Das Leben passiert, und Erkältungen kennen keine Terminpläne! Bitte gebt uns einfach so früh wie möglich Bescheid. Bis 48 Stunden vor dem Termin könnt ihr kostenfrei absagen. 24 bis 48 Stunden vorher werden 50% des vereinbarten Preises fällig, bei weniger als 24 Stunden oder Nichterscheinen der volle Preis. Bei nachgewiesener Krankheit bemühen wir uns um eine kulante Lösung, zum Beispiel einen Ersatztermin oder Gutschein. Wichtig: Bitte schickt keine kranken Kinder zu uns, auch wenn sie unbedingt kommen wollen. Das ist weder für euer Kind noch für die anderen Teilnehmer schön. Die Ponys laufen nicht weg und freuen sich auf den Besuch, wenn alle wieder gesund sind!

Müssen Kinder bei euch im Stall mithelfen?

Ja, und das ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses! Wir glauben fest daran, dass zum Reiten auch das Rundumpaket gehört: Putzen, Hufe auskratzen, ein bisschen Stallarbeit. Keine Sorge, alles altersgerecht und mit Anleitung! Die meisten Kinder LIEBEN es, „richtige“ Aufgaben zu bekommen und zu sehen, was zum Pferdeleben dazugehört. Außerdem lernen sie dabei Verantwortung und dass ein Pony kein Spielzeug ist, das man einfach in die Ecke stellt, wenn man fertig ist.

Haben eure Ponys eigentlich auch mal frei?

Aber hallo! Unsere Vierbeiner haben täglich Weidegang (sofern das Wetter mitspielt) und regelmäßig komplett freie Tage. Jedes Pony arbeitet maximal 2 bis 3 Stunden am Tag und hat zwischen den Einheiten Pausen. Ganz wichtig: Wir achten sehr genau auf die Stimmung unserer Tiere. Wenn ein Pony mal keinen Bock hat (ja, das kommt vor!), respektieren wir das und zwingen es zu nichts. Ein genervtes Pony ist weder fürs Kind noch für uns angenehm. Übrigens: Pucki macht jeden Freitagnachmittag Mähnepflege und ist dann für nichts zu haben. Schönheit braucht eben Zeit!

Gehört der gesamte Hof eigentlich euch?

Nein. Der Hof gehört Martin Kindler und wird von ihm bewirtschaftet. Wir sind dort mit unseren Ponys eingemietet und nutzen Hofbereiche, Reitplätze, Halle und Gelände nach Absprache. Deshalb gelten auf dem gesamten Gelände die Regeln des Reitstalls: ruhig bleiben, Tore schließen, Wege freihalten, keine fremden Pferde anfassen und nichts ohne Erlaubnis füttern.

Eure Frage war nicht dabei?

Meldet euch gerne direkt - wir helfen euch weiter.