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Ponyhof auch bei Regenwetter

Kind pflegt ein Pony im trockenen Stall.
Für eilige Eltern (TL;DR)
- Bei Ponyhof auch bei Regenwetter helfen einfache Prinzipien mehr als komplizierte Sonderwege.
- Plan B gehört immer dazu, damit Wetter oder kleine Überraschungen den Ablauf nicht kippen.
- Weniger Programmdruck und mehr echte Ponyzeit sorgen meist für die besten Erinnerungen.
- Gute Vorbereitung im Vorfeld spart vor Ort Stress und macht Entscheidungen leichter.
Es regnet. Schon wieder. Ihr habt einen Termin bei uns, und ihr schaut auf die Wetter-App und denkt: “Na toll.”
Ich sag euch was: Manche der schönsten Stunden passieren bei Regen.
Wenn der Boden zu rutschig ist, reiten wir nicht. Das ist eine klare Regel. Aber Regen heißt nicht, dass wir nichts machen. Der Stall bietet viele Möglichkeiten, die man im Sonnenschein oft gar nicht nutzt. Und genau das macht diese Tage so besonders.
Elternfrage im Text beantwortet: Fällt der Termin bei Regen aus. In der Regel nein. Wir passen den Ablauf an. Wir bleiben im trockenen Bereich, machen mehr Bodenarbeit, Putzen und kleine Lernspiele. Nur bei Gewitter oder Sturm sagen wir ab.
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Gummistiefel oder feste Schuhe
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Regenjacke
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Wechselshirt
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Handschuhe im Winter
Ankommen
Kurz sammeln und ruhig starten
Putzen
Pony pflegen und warm werden
Führen
Kleine Übung im trockenen Bereich
Stallspiel
Quiz, Parcours oder kleine Aufgabe
Abschluss
Pony verabschieden und trocken bleiben
Elternfrage im Text beantwortet: Was machen Kinder dann statt Reiten. Wir starten oft mit dem Pony Begrüßen, Putzen, Mähne flechten, Hufe auskratzen und führen das Pony in der Halle oder im trockenen Bereich. Dazu kommen kleine Aufgaben, die die Kinder lieben, zum Beispiel Slalom mit Pylonen, Stangen am Boden oder ein Balance Spiel.
Praxisbeispiel vom Hof: Ein Junge war enttäuscht, weil er nicht reiten durfte. Wir haben ihm eine Aufgabe gegeben, das Pony durch einen kleinen Parcours zu führen. Er war nach zehn Minuten so konzentriert, dass er das Reiten gar nicht mehr vermisst hat. Am Ende war er stolz, dass er das Pony sicher geführt hat.
Elternfrage im Text beantwortet: Müssen wir extra Kleidung mitbringen. Ja, denkt an feste Schuhe, am besten Gummistiefel, und an eine Regenjacke. Im Stall ist es trocken, aber der Weg dorthin nicht. Wir empfehlen auch Handschuhe im Winter, weil es feucht sein kann.
Ein echter Regen Klassiker ist das Pony pflegen. Kinder lernen, wie man eine Mähne flechtet, wie man mit dem Hufkratzer arbeitet und wie man das Fell richtig bürstet. Das ist nicht nur Beschäftigung, das ist echte Beziehung. Viele Kinder sind bei Regen zum ersten Mal wirklich ruhig, weil es im Stall leiser ist als draußen.
Praxisbeispiel vom Hof: Ein Mädchen hatte an einem Regentag die Aufgabe, die Mähne von Coco zu flechten. Sie war sonst sehr hibbelig, aber bei dieser Aufgabe war sie voll dabei. Am Ende hatte sie eine richtige Zopf Krone und war stolz wie nie.
Elternfrage im Text beantwortet: Lernen die Kinder dabei überhaupt etwas. Ja, sehr viel. Sie lernen Pferdesprache, Geduld und Feinmotorik. Sie lernen, wie man ein Pony berührt, ohne es zu erschrecken. Diese Dinge sind Grundlagen, die später beim Reiten wichtig sind.
Wir machen an Regentagen auch gern kleine Theorie Runden. Nicht trocken, sondern spielerisch. Zum Beispiel ein Quiz über Pony Farben oder eine Runde, in der die Kinder erklären, was ein Pony braucht, damit es gesund bleibt. Das macht Spaß und stärkt das Wissen.
Elternfrage im Text beantwortet: Wird es den Kindern nicht langweilig. Das passiert selten, weil wir die Aufgaben wechseln. Wenn die Aufmerksamkeit sinkt, machen wir etwas anderes. Kurze Einheiten, kleine Wechsel, das funktioniert gut.
Praxisbeispiel vom Hof: Wir hatten einen Vormittag mit Dauerregen. Wir haben zuerst geputzt, dann ein kleines Führspiel gemacht, dann im warmen Raum etwas gemalt und die Ponys von außen beobachtet. Die Kinder waren am Ende müde und zufrieden. Niemand hat Reiten vermisst.
Ein weiterer Punkt ist Sicherheit. Bei Regen sind Böden rutschig, und das ist ein Risiko. Darum machen wir lieber ruhige Bodenarbeit als einen unruhigen Ritt. Das ist keine Einschränkung, sondern Verantwortung.
Elternfrage im Text beantwortet: Können Kinder bei Regen trotzdem aufs Pony. Manchmal ja, wenn der Boden sicher ist und es nicht stürmt. Dann reiten wir kurze Strecken im Schritt, geführt und sehr ruhig. Aber wir entscheiden das immer spontan nach Wetter und Boden.
Ein weiterer Regen Klassiker ist Ausrüstung pflegen. Kinder dürfen den Sattel abwischen, die Trense reinigen und lernen, warum Lederpflege wichtig ist. Das klingt technisch, aber Kinder lieben klare Aufgaben. Sie sehen sofort, dass das Material nach dem Putzen besser aussieht. Das ist ein direktes Erfolgserlebnis.
Elternfrage im Text beantwortet: Ist das nicht zu langweilig. Für viele Kinder ist das Gegenteil der Fall. Sie genießen es, etwas mit den Händen zu tun und dabei etwas Sinnvolles zu machen. Und wenn wir merken, dass die Konzentration sinkt, wechseln wir das Programm.
Praxisbeispiel vom Hof: Ein Kind war sonst immer schnell abgelenkt. Beim Reinigen der Trense war es plötzlich sehr sorgfältig. Es hat jede Schnalle kontrolliert und war stolz, dass es alles richtig gemacht hat. Das hat dem Kind sichtbar gut getan.
Wir nutzen Regentage auch für kleine Übungen zur Körpersprache. Kinder lernen, wie ein Pony Ohren stellt, wie es atmet und wann es Ruhe braucht. Das ist Wissen, das man draußen im Trubel oft übersieht. Drinnen im Stall ist es ruhiger und die Beobachtung klappt besser.
Elternfrage im Text beantwortet: Was lernt mein Kind dabei, wenn es nicht reitet. Es lernt Nähe, Verantwortung und Achtsamkeit. Es lernt, wie man ein großes Tier respektvoll behandelt. Und es lernt, dass nicht jede Stunde Action sein muss, um wertvoll zu sein.
Praxisbeispiel vom Hof: Ein Mädchen hat an einem Regentag gelernt, wie man einen Knoten am Strick richtig macht. Sie hat den Knoten später zu Hause mit einem Seil geübt. Das klingt klein, aber es zeigt, wie Wissen hängen bleibt.
Ein weiterer Punkt ist der Geruch und die Wärme im Stall. Viele Kinder finden das beruhigend. Der Klang von Heu, das Kauen der Ponys, das ruhige Schnauben, das wirkt oft entspannend. Gerade Kinder, die schnell gestresst sind, profitieren davon.
Elternfrage im Text beantwortet: Können wir beim Regen mit Essen rechnen. Wir essen nicht im Stallbereich. Wir haben einen Sitzbereich, in dem man trocken sitzt und Kuchen essen kann. Das ist sauberer und sicherer. Ponys betteln nicht, und die Kinder können in Ruhe essen.
Wir machen an Regentagen gern kleine Spiele. Zum Beispiel ein Pony Quiz, bei dem die Kinder herausfinden, wie viele Zähne ein Pony hat oder warum es schnaubt. Oder wir machen eine kleine Schatzsuche im Stall mit Aufgaben, die immer mit dem Pony zu tun haben.
Elternfrage im Text beantwortet: Wie lange dauert eine Regen Stunde. Meistens genauso lang wie eine normale Stunde. Manchmal etwas kürzer, wenn wir merken, dass die Kinder müde werden. Wir halten den Rahmen flexibel.
Praxisbeispiel vom Hof: Ein Geburtstag fiel auf einen Regentag. Wir haben die Kinder in Gruppen geteilt, erst putzen, dann ein kleines Führspiel, danach Kuchen. Am Ende waren die Kinder zufrieden und die Eltern entspannt. Niemand hat das Reiten vermisst.
Wenn es nur leicht regnet, gehen wir auch mal kurz nach draußen, zum Beispiel für eine Runde am Hof. Danach geht es wieder in den Stall. So bleibt die Bewegung drin, ohne dass die Kinder durchweichen.
Elternfrage im Text beantwortet: Was ist mit sehr kleinen Kindern. Für die Kleinen halten wir die Einheiten kürzer und machen mehr Beobachtung und Putzen. Das reicht oft völlig aus. Kleine Kinder brauchen nicht viel, um glücklich zu sein.
Ein Punkt, den viele Eltern nicht erwarten, ist, wie ruhig die Ponys an Regentagen sind. Viele Pferde sind draußen weniger aufgeregt, weil weniger Reize da sind. Das macht den Umgang oft leichter. Für ängstliche Kinder ist das ein Vorteil.
Praxisbeispiel vom Hof: Ein Kind hatte Angst vor schnellen Bewegungen. An einem Regentag war das Pony besonders ruhig. Das Kind konnte sich nähern, streicheln und sogar kurz führen. Das war ein großer Schritt.
Elternfrage im Text beantwortet: Sollte man bei Regen lieber absagen, wenn das Kind krank wird. Wenn das Kind gesundheitlich angeschlagen ist, ist es immer besser zu Hause zu bleiben. Das gilt bei Sonne genauso wie bei Regen. Gesundheit geht vor.
Okay, bei Gewitter und richtigem Sturm sagen wir ab. Sicherheit geht vor, das ist klar. Aber normaler Regen? Pah. Da lachen wir drüber.
Elternfrage im Text beantwortet: Was ist mit Gewitter. Bei Gewitter bleiben wir drinnen oder sagen ab. Blitze und Donner sind für Pferde unangenehm und können gefährlich werden. Da gibt es keine Diskussion.
Elternfrage im Text beantwortet: Kann man einen Termin verschieben, wenn man sich unsicher fühlt. Ja. Wir finden gemeinsam eine Lösung. Niemand muss bei starkem Unwetter kommen. Aber bei normalem Regen lohnt es sich oft, trotzdem zu kommen.
Ein Regen Tag hat auch etwas Beruhigendes. Der Stall ist leiser, die Ponys sind ruhiger, und die Kinder kommen oft leichter zur Ruhe. Viele Eltern erzählen, dass ihre Kinder an solchen Tagen besonders konzentriert waren.
Praxisbeispiel vom Hof: Ein Kind mit viel Energie konnte bei Regen viel besser zuhören. Wir haben das Pony geputzt, dann eine Runde geführt und zum Schluss ein kleines Quiz gemacht. Das Kind war überrascht, wie schnell die Zeit verging.
Ein Kind hat mich mal gefragt: ‘Warum regnet’s immer, wenn ich komme?’ Ich hab gesagt: ‘Weil die Ponys dich so gern mögen, dass sie mehr Zeit mit dir im Stall verbringen wollen.’ Hat’s geglaubt. Und war glücklich.
Also: Wenn ihr auf die Wetter-App schaut und Wolken seht, sagt nicht ab. Kommt trotzdem. Zieht Gummistiefel an (ihr werdet sie brauchen), bringt gute Laune mit, und lasst euch überraschen. Regentage sind anders. Aber nicht schlechter. Manchmal sogar besser.
Und noch ein kleiner Tipp: Regen Termine fühlen sich oft intimer an. Weniger Trubel, mehr Zeit fürs Pony. Wenn ihr also eine ruhige Stunde wollt, ist ein Regentag manchmal genau richtig.


