Sicherheit
Pferde nicht einfach füttern: Warum Absprache so wichtig ist
Warum Karotten aus der Hand schön sein können, aber nur mit Absprache und Anleitung.
Ein Schild „Bitte nicht füttern“ hängt am Stallzaun
„Darf ich dem Pony eine Möhre geben?“ Die kurze Antwort lautet: nur nach Absprache und gemeinsam mit uns. Heimlich am Zaun oder aus der eigenen Tasche wird nicht gefüttert.
Warum die Erlaubnis wichtig ist
Von außen sieht man nicht, was ein Pferd verträgt, wie seine Futterration aussieht oder ob es gerade gesundheitliche Einschränkungen gibt. Außerdem können mehrere gut gemeinte Portionen am Tag schnell zu viel werden.
Füttern verändert auch das Verhalten. Tiere können drängeln, nach Taschen suchen oder sich untereinander streiten. Für Kinder wird eine eigentlich freundliche Situation dann unübersichtlich.
Unsere Regel am Hof
- Fremde Pferde werden weder gefüttert noch über den Zaun angefasst.
- Unsere Ponys bekommen nur etwas, wenn wir es ausdrücklich erlauben.
- Mitgebrachte Leckerlis gebt ihr zuerst uns.
- Wir bestimmen Menge und Form und zeigen dem Kind die sichere Handhaltung.
- Brot, Essensreste und Rasenschnitt gehören nicht zu den Ponys.
Das ist kein Misstrauen gegenüber Kindern oder Eltern. Auf dem Hof stehen unterschiedliche Tiere, und wir tragen die Verantwortung dafür, dass jedes von ihnen passend versorgt wird.
Nähe geht auch ohne Futter
Kinder können ein Pony putzen, sein Verhalten beobachten, Putzzeug sortieren oder es unter Anleitung führen. Das sind oft die ruhigeren und wertvolleren Begegnungen, weil das Pony nicht nur auf die Tasche schaut.
Wenn ein Kind doch etwas ohne Absprache gefüttert hat, sagt uns bitte sofort was und ungefähr wie viel. Dann können wir entscheiden, ob wir weiter beobachten oder tierärztlichen Rat brauchen.
Die übrigen Regeln für einen sicheren Besuch stehen kompakt im Pony-Knigge.


