Saisonales
Herbst auf dem Ponyhof: Was sich für Familien ändert
Kürzere Tage, nasseres Gelände, dickere Pferde – der Herbst bringt echte Veränderungen. Was Familien wissen und mitbringen sollten.

Kind in warmer Jacke streicht Pony an einem herbstlichen Tag
Für eilige Eltern (TL;DR)
- Im Herbst ändern sich Tageslänge, Gelände und Pony-Verhalten – kurze Vorbereitung schützt vor bösen Überraschungen.
- Warme, wasserfeste Kleidung ist Pflicht – aber viel heißt nicht viel. Bewegungsfreiheit bleibt wichtig.
- Ponys wirken im Herbst munter und manchmal zappeliger – das ist normal und kein Anlass zur Sorge.
September bis November ist für viele Familien die schönste Zeit auf dem Hof. Die Luft ist klar, das Laub färbt sich, die Hitze des Sommers ist weg. Gleichzeitig bringt die Jahreszeit echte praktische Fragen: Was zieht mein Kind an? Wird’s schlammig? Können wir trotzdem reiten?
Hier die Antworten, die nach ein paar Jahren Herbst-Betrieb für uns feststehen.
Kleidung: Was wirklich funktioniert
Im Herbst entscheidet die Kleiderwahl, ob ein Termin angenehm oder mühsam wird.
Unverzichtbar:
- Regenfester Außenmantel oder Jacke – kein Fleecepulli, der saugt. Außenmaterial muss wasser- und windabweisend sein.
- Gummistiefel oder wasserfeste Wanderschuhe – Oktober-Morgentau macht Turnschuhe in 5 Minuten nass.
- Handschuhe – das Pony am Halfter führen mit kalten Fingern macht keinen Spaß.
Was bleibt wie immer:
- Helm (stellen wir kostenlos)
- Sicherheitsweste (stellen wir kostenlos)
- Hose mit Bewegungsfreiheit – auch Thermoleggings funktionieren gut
Was nicht hilft:
- Superdicker Daunenwintermantel, in dem das Kind nicht reiten kann
- Offene Schuhe oder Sneaker ohne Wasserschutz
- Handschuhe ohne Grip (Lederhandschuhe für Kinder sind ideal, normale Winterhandschuhe gleiten ab)
Terminplanung: früher ist besser
Im Oktober gehen die Tage spürbar kürzer. Das beeinflusst die Terminplanung.
Wir empfehlen Herbst-Termine zwischen 10 und 15 Uhr. Frühe Termine haben den Vorteil, dass der Tau noch nicht vollständig weg ist, aber das Licht ist gut. Spätnachmittags-Nachmittage ab 15:30 Uhr werden ab Ende Oktober schnell dunkel.
Bei Regen gehen Pony-Termine i.d.R. trotzdem wie geplant – wir haben überdachte Bereiche für die Tierpflege und je nach Wetterlage für das Reiten. Bei Gewitter sagen wir ab und bieten zeitnah einen Ersatztermin an.
Wenn ihr von weiter anreist: lohnt sich ein kurzer Check am Vortag, wenn der Wetterbericht schlecht aussieht. Einfach kurz schreiben.
Das Pony im Herbst: andere Energie
Das werden viele Eltern überrascht wahrnehmen: Im Herbst sind Ponys oft quirliger als im Sommer.
Das hat biologische Gründe. Kühleres Wetter aktiviert Pferde. Das dicke Winterfell wächst nach, der Körper produziert mehr Energie. Ein Pony, das im Juli gemächlich lief, kann im Oktober deutlich lebhafter sein.
Das ist kein Problem – unsere Ponys sind für Kinder ausgewählt und erprobt. Aber es hilft, wenn Eltern das wissen und nicht erschrecken, wenn das Pony mehr Energie zeigt als beim letzten Sommertermin.
Für Kinder, die eher vorsichtig sind: Das ruhigere Pony anfragen – wir wissen, welches temperamentsmäßig am besten passt.
Herbst-Checkliste auf einen Blick
Kleidung einpacken:
- [ ] Wasserfeste Jacke
- [ ] Gummistiefel oder wasserfeste Wanderschuhe
- [ ] Handschuhe (mit Grip)
- [ ] Thermoleggings oder warme Reithos
Termin planen:
- [ ] Zeit zwischen 10-15 Uhr wählen
- [ ] Wettercheck am Vortag
- [ ] Etwas mehr Aufwärmzeit einplanen (Kinder brauchen im Kalten länger)
Erwartung einstellen:
- [ ] Pony kann lebhafter wirken als im Sommer: normal
- [ ] Gelände kann matschiger sein als gewohnt: Gummistiefel!
- [ ] Termine trotz Regen meist möglich – bei Gewitter: Kontakt aufnehmen
Redaktions-Reminder
- Update jedes Jahr Ende August/Anfang September
- Preise, Uhrzeiten und Kontaktangaben gegen die Angebotsseiten pruefen
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